Euro findet Boden, DAX steigt weiter

Die weitere Lockerung der Geldpolitik führt die DAX-Prognosen in neue Höhen. Auf Jahressicht wird ein Plus von 6,3 Prozent zum jetzigen Stand erwartet. Das entspricht einem Stand von 11.339 Punkten ausgehend vom Umfragezeitpunkt. Der im AssetManagerBarometer ermittelte Wert liegt erstmals über 11.000 Punkten. Für Gold wird weiterhin eine positive Entwicklung erwartet. Ein Plus von 3,6 Prozent auf Jahressicht würde einem Goldpreis von 1.331 Dollar je Feinunze entsprechen. Für den Euro haben die Vermögensverwalter eine Untergrenze von 1,10 gezogen: Nach den hohen Abwertungserwartungen der vergangenen Monate liegt der Wert mit 2,3 Prozent im Februar bereits 1,5 Prozentpunkte unter dem Vormonatsniveau. Drei Viertel der Befragten erwarten, dass sich die Entwicklung zwischen plus/minus null (31%) bis zu einer weiteren Abwertung von5 Prozent (43%) entwickeln wird.

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DAX weiterhin auf Höhenflug

Der jüngste Anstieg des DAX ist nach Ansicht der Vermögensverwalter noch nicht das Ende: Auf Sicht von zwölf Monaten erwarten die Auguren einen weiteren Anstieg um 5,1 Prozent. Das entspricht ausgehend vom aktuellen Stand einen DAX-Wert von 10.288 Punkten. Auch für Gold haben sich die Aussichten stark verbessert: Im Durchschnitt wird ein Plus von 4,5 Prozent erwartet. Das sind 1,6 Prozentpunkte mehr als im Dezember und wieder 1,6 Prozentpunkt mehr als noch im November (+1,3 Prozent). Gold wird damit weiterhin ein Stand über 1.200 Dollar auf Jahressicht zugetraut. Der Euro wird laut Asset Managern weiter an Wert gegenüber dem Dollar verlieren. Zu Umfragebeginn stand der Euro bei 1,20 Dollar – davon ausgehend sind die Abwertungserwartungen auf Sicht von 12 Monaten bei -3,8 Prozent. Jeweils 31% der Befragten erwarten ein MInus von 5 oder 10 Prozent – niemand hingegen mehr als 15 Prozent. Damit würde eine Untergrenze bei etwa 1,10 USD liegen.

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Boden bei Euro-Abwertung erreicht?

Die Märkte entwickeln sich laut der Umfrage unter den Vermögensverwaltern im Dezember wieder etwas positiver. Dem DAX wird erstmals seit vier Monaten wieder ein Zuwachs von über 4 Prozent zugetraut: 4,87% sind es im Dezember. Für Gold sehen die Asset Manager ebenfalls mehr Spielraum nach oben. Vom Stand zu Umfragebeginn von USD 1.173,23 kann es über USD 1.200 gehen. Auch beim Dollarkurs sind die Vermögensverwalter weniger pessimistisch. Erwarteten sie noch im November einen Kurs von rund USD 1,19 zum Euro sind es jetzt 1,5 Cent mehr bei 1,2043. Das entspricht einer erwarteten Abwertung des Euro zum US-Dollar von nur noch 3,3% auf Jahressicht.

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DAX-Erwartungen erholen sich

Von der Trendwende in der Konjunkturprognose profitiert auch die Erwartung für den DAX. Diese steigt nach +2,9% im September wieder auf 4,0% im Oktober. Gold hingegen behält seinen vorsichtigen Ausblick. Mit +1,4% ist der Oktober-Stand auf demselben Niveau wie der September (+1,3%). Gleiches gilt für die Prognose des Euro-Kurses. Trotz der jüngsten Euro-Talfahrt von 1,37 USD im Juli bis 1,26 USD Ende September bleiben die Aussichten der Vermögensverwalter negativ. Sie erwarten weiterhin ein Minus von 3,9% (Sept. -4,1%). Das entspricht einem prognostizierten Euro-Kurs von 1,22 USD.

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Vermögensverwalter erwarten Euro-Talfahrt

Die niedrigeren Konjunkturerwartungen schlagen voll auf die Aktienkursentwicklung durch. Während die Vermögensverwalter für den DAX im August noch ein Plus von 4, 1% auf Jahressicht erwarteten,  sinkt dieser Wert auf +2, 9% und steht damit so tief wie noch nie. Vom aktuellen Stand aus gerechnet liegt die DAX-Prognose mit 9738 Punkten damit erstmals seit Monaten wieder unter der 10.000-Punkte-Marke. Trotzdem kann auch Gold als Krisenwährung nicht profitieren. Die Erwartungen sind nur 1, 3% höher als heute und damit bei nur noch 1.304 Dollar je Feinunze Gold. Den Euro schicken die Asset Manager auf Talfahrt. Den aktuellen Kurs von 1, 31 Dollar je Euro hatten die Vermögensverwalter erst in einem Jahr prognostiziert. Nun sinken die Erwartungen für den Eurokurs auf 1, 26.

EZB-Politik stärkt Erwartung einer Euro-Abwertung

Auch auf den Vermögenswerten bleiben die Aussichten positiv. Wie schon im Vormonat liegen die 12-Monats-Erwartungen für den DAX genau 5,0% über dem heutigen Wert von 9.864 Punkten. Auf Jahressicht sehen die Vermögensverwalter den DAX damit deutlich oberhalb der Schwelle von 10.000 Punkten. Auch die Erwartuen für Gold haben sich stabilisiert und liegen bei +1,7% nach +1,5% im Vormonat. Die Erhöh

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ung mag dem in der Zwischenzeit um gut 100 USD gestiegenen Goldpreis geschuldet sein, der  eine Verstetigung des Aufwärtstrends sieht. Beim Euro-Dollar-Wechselkurs erwarten die Asset Manager weiterhin eine Abschwächung des Euro. Die erwartete Abwertung liegt in der Größenordnung von 2,4% (Juni: 2,7%). Der Euro-Wechselkurs auf Jahressicht entspricht etwa 1,34 USD und damit knapp 3 Ct. weniger als heute.

Euro leidet unter Zinsentscheid

Die aktuelle EZB-Entscheidung hat die Prognose für den Euro deutlich gedrückt. Auf Jahressicht erwarten die Vermögensverwalter eine Abwertung des Euro um 2,5% oder 4 Ct. auf 1,32. Zum Umfragezeitpunkt stand der Euro-Dollar-Wechselkurs bei 1,36 USD. Im Mai hatte der DAX noch einmal Luft geholt und auch die Aussichten der Asset Manager waren etwas verhaltener. Nun nach Überspringen der 10.000-Punkte-Marke geht auch die Prognose der Vermögensverwalter wieder nach oben. Im Durchschnitt erwarten sie ein Plus von +5,0% auf Jahressicht. Entsprechend gedämpft bleiben die Erwartungen für Gold, dem im Durchschnitt nur ein Kursgewinn von +1,5% zugetraut werden.

DAX-Aussichten gehen zurück

AMB_201405_06_KapitalmärkteDie Erwartungen zum DAX trüben sich analog zu den niedrigeren Konjunkturerwartungen ein. Auf Jahressicht wird dem DAX nur noch eine Steigerung um 4,1% zugetraut nach +6,6% und +4,9% in den Vormonaten. Damit ist der prognostizierte DAX-Stand mit 9.946 Punkten wieder unter der 10.000-Punkte-Marke. Auch beim Gold wird mit einer weniger dynamischen Entwicklung gerechnet. Das Plus liegt mit 1,4% nur noch halb so hoch wie in den drei Vormonaten. Mit 1.317 USD liegt der erwartete Gold-Preis nur rund 20 Dollar über dem heutigen Wert von 1.298,50 USD. Beim Euro-Dollar-Wechselkurs sehen die Vermögensverwalter eine Trendwende. Hatte das AssetManagerBarometer in den vergangenen drei Monaten noch eine Abwertung des Euro von im Schnitt 1% angezeigt, schlägt das Pendel nun um: Die Vermögensverwalter erwarten eine Aufwertung des Euro um 1% gegenüber dem Dollar.

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Gute Aussichten für den DAX

Die Erwartungen an die Aktienmärkte steigen. Im April erhöht sich die 12-Monats-Prognose für den DAX auf +7,25% – über zwei Prozentpunkte mehr als noch im März. Damit erwarten die Vermögensverwalter einen DAX-Stand oberhalb von 10.300 Punkten im kommenden Frühjahr. Die Gold-Hausse geht ebenfalls weiter. Mit einem erwarteten Anstieg um 3,1% auf Sicht von zwölf Monaten kann Gold einen Teil der Verluste der vergangenen Jahre aus Sicht der Asset Manager wieder aufholen. Die Prognose für den Dollar dreht hingegen wieder deutlich ins Minus: Die Ankündigung der EZB, ebenfalls Anleihekäufe im Privatsektor als Notfallmaßnahme nicht auszuschließen, lässt die Aufwertungserwartung des Dollar auf 1,7% oder 1,35 USD steigen.

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DAX 10.000 in 2015?

Die leicht gedämpften Konjunkturerwartungen gehen mit einer etwas niedrigeren Einschätzung zum Potential des DAX einher. Die erwartete relative Veränderung zum Stand von 9.692 Punkten Anfang März ist auf 4,9% auf Jahressicht gesunken; nach 6,1% im Vormonat. Dennoch bedeutet dieser Anstieg erstmals beim AMB einen prognostizierten DAX-Wert von über 10.000 Punkten (genau: 10.163). Beim Gold steigt der erwartete Zugewinn trotz der jüngsten Verteuerung auf 3,8% auf Sicht von zwölf Monaten. Beim Dollar halten sich die Aufwertungserwartung des Euro aufgrund des hohen deutschen Exportüberschusses und der durch das Tapering der US-Fed erwarteten USD-Aufwertung die Waage. Die Prognose liegt bei plus minus 0%.

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